Geschichte des Buches (Teil 4)
Die neue Erfindung vereinfachte die Buchproduktion und ermöglichte größere Wirtschaftlichkeit. Im 16. Jahrhundert stieg sowohl die Zahl der Werke als auch der Umfang der Auflagen deutlich an. In dieser Zeit entstand auch Martin Luthers Übersetzung der Bibel.
Gutenberg war jedoch nicht der erste, der mit beweglichen Lettern arbeitete. Bereits im 11. Jahrhundert erfanden die Chinesen ebenfalls den Buchdruck mit beweglichen Lettern, die verschieden angeordnet werden konnten und somit für verschiedene Werke einsetzbar waren. Aufgrund der Vielzahl der chinesischen Schriftzeichen wurde dieses Verfahren allerdings selten verwendet. Heute ist die Produktion von Büchern weit weniger romantisch, allerdings auch deutlich erschwinglicher. Mehr Effizienz bei der Papierproduktion, die Einführung von Textil- und Papiereinbänden, Hochgeschwindigkeitspressen und die photographische Reproduktion von Text und Illustration ermöglichen heute eine effektivere Produktion großer Büchermengen.
Der Begriff Buch stammt übrigens von Buche, auf deren Rinde in Germanien zunächst geschrieben wurde. zurück

